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Was ist Stress?
Stress ist erstmal eine ganz normale Reaktion des Körpers auf Herausforderungen und Bedrohungen. Dein Gehirn leitet alles in die Wege, um schnell reagieren zu können. Diese Stressreaktion war vor allem früher wichtig um gegen wilde Tiere bestehen bzw. flüchten zu können.

Auch heute ist man z.B. im Straßenverkehr zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Im Vergleich zu früher haben die Gefahren aber deutlich nachgelassen. Der Säbelzahntiger lauert nicht mehr hinter jedem Gebüsch. Das System mit der Ausschüttung von Adrenalin- und Stresshormonen ist aber immer noch dasselbe und setzt Dich oft unbegründet in einen Alarmzustand, in eine „Kampf oder Flucht“ -Reaktion.
Was passiert bei Stress im Körper?
Bei Stress schlägt Dein Herz schneller, die Blutgefäße in den großen Muskeln lassen mehr Blut durch. Du fängst an zu schwitzen damit Dein Körper nicht überhitzt. Deine Muskeln sind angespannt und Du bist hochkonzentriert, um jederzeit mit voller Leistung reagieren zu können.

Was sind die Folgen von Stress?
Kurzfristig ist Stress eine gute Sache – schließlich beschützt er Dich vor vielen Gefahren. Hält er aber an und gelingt es Dir nicht mehr den „Kampf- oder Fluchtzustand“ zu verlassen und in einen ruhigen Zustand zurückzukehren, wir Dich der Stress auf Dauer krank machen. Du wirst häufiger Infektionen und Erkältungen haben. Dein Immunsystem wird geschwächt. Das Risiko für Herzkrankheiten sowie psychische Erkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen wird erhöht.
Wie kann Stress über die Herzfrequenzvariabilität gemessen werden?
Die Herzfrequenzvariabilität (HRV) ist ein Maß dafür, wie unterschiedlich die Abstände zwischen den Herzschlägen sind. Wenn diese Abstände stark schwanken, bedeutet das, dass der Körper gut auf verschiedene Situationen reagieren kann – das ist ein Zeichen für Entspannung und Gesundheit. Wenn die Abstände jedoch gleichmäßiger und starrer sind, kann das auf Stress oder Überlastung hindeuten.
Unser Herz wird vom autonomen Nervensystem gesteuert, das zwei Teile hat: Das sympathische Nervensystem, das in Stresssituationen aktiviert wird („Kampf-oder-Flucht“-Modus), und das parasympathische Nervensystem, das für Entspannung sorgt. Eine hohe HRV zeigt, dass das parasympathische Nervensystem aktiv ist, also der Körper gut entspannt ist. Eine niedrige HRV deutet darauf hin, dass der Körper gestresst oder angespannt ist.
HRV kann mithilfe von Fitness-Trackern, speziellen Brustgurten oder einem Elektrokardiogramm (EKG) gemessen werden. Diese Geräte erfassen, wie lange der Abstand zwischen den Herzschlägen ist und zeigen, wie gut der Körper auf Stress oder Ruhe reagiert.
Einfach ausgedrückt bedeutet das: Eine hohe HRV ist gut und zeigt, dass du entspannt bist. Eine niedrige HRV kann bedeuten, dass du gestresst bist. Die regelmäßige Überwachung der HRV kann also helfen, deinen Stresslevel im Blick zu behalten und rechtzeitig zu reagieren, wenn du zu viel Stress hast.
Die Messung der Herzfrequenzvariabilität (HRV) erfordert präzise Geräte, die die Abstände zwischen den Herzschlägen genau erfassen können.
Fitness-Tracker und Smartwatches bieten eine einfache Möglichkeit zur Messung der HRV im Alltag, da sie oft über optische Sensoren verfügen, die die Herzfrequenz messen. Viele Modelle haben spezielle Funktionen für HRV-Analysen.
- HUAWEI Band 8: Fitness-Tracker, der neben vielen Funktionen wie Schlaftracking und Stressanalyse auch die Herzfrequenzvariabilität (HRV) misst. Bietet bis zu 14 Tage Akkulaufzeit.
- Apple Watch: Misst die HRV über die eingebaute Herzfrequenz-Sensorik und zeigt diese in der Health-App an.
- Garmin Uhren (z.B. Garmin Forerunner oder Fenix-Serie): Bieten detaillierte HRV-Daten, insbesondere für sportliche Aktivitäten und Regenerationsüberwachung.
- Whoop Strap: Ein speziell auf die HRV-Messung fokussiertes Wearable, das 24/7 Daten erfasst und umfassende Berichte zu Stress, Schlaf und Erholung bietet.
- Fitbit (z.B. Fitbit Sense): Misst HRV über die Nacht und zeigt diese in der Fitbit-App an.
Eine preiswerte Alternative zur Apple Watch ist die Smartwatch Band 8, welche ideal für die Messung der Herzfrequenzvariabilität ist.
Schwindel durch Stress

Bist Du erstmal krank, erhöht dies den Stress noch mehr. Du gelangst in eine Spirale aus
- Stress
- Anspannung
- Angst
- Oft kommen weitere Symptome hinzu.
Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, ist dann oft ein belastendes Ereignis oder ein Konflikt. Häufig ist dies der Zeitpunkt, zu dem dann der Schwindel einsetzt, manchmal auch mit einer zeitlichen Verzögerung. Stress kann also durchaus die Ursache für Schwindel sein. Gerade beim Angstschwindel bzw. Benommenheitsschwindel spielt Stress eine wichtige Rolle.
Was tun bei Schwindel wegen Stress?
Weitere Tipps zur Stressreduzierung
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